Der Bildhauer und Künstler

Moroder erzeugt die Einzigartigkeit seiner unverwechselbaren Kreationen mit ganz persönlichen und ausgesuchten Werkstoffmischungen, in einem ständigen, wundervoll faszinierenden Crescendo künstlerischer Eleganz, einer poetischen Vereinigung von perfekter Anatomie und romantischen Körperhaltungen, geformt nach dem höchsten Kanon der Klassik zeitgenössischer Kunst.

essays

Die schmalen und entmaterialisierten Skulpturen Gerald Moroders bestehen aus dem roten Porphyrgestein der Raschötzalm, an deren Hängen St. Ulrich liegt. In dieser seiner Suche werden die Werkstoffe der Erde in den Vordergrund gestellt, aufgrund ihrer noch heilen Kraft des Zusammenstoßes mit dem Abbild der Realität und des zeitgenössischen Menschen beinahe privilegiert.

Chiara Canali
2011

Das Werk von Gerald Moroder ist von einer vitalen Spannung und einem tief verwurzelten Sehnen gekennzeichnet. Seine menschlichen Figuren, hager und auf eine essentielle Form reduziert, strecken sich zu einem anderen Ort, zu einem Anderswo hin, auf der Suche nach einem Weg, einer Offenbarung. Es sind Darstellungen der menschlichen Essenz, Figuren ohne räumliche oder zeitliche Bindung.

Anna Lisa Ghirardi
2017

Eine Frage durchdringt Geralds Arbeit: Was befindet sich vor der greifbaren Materialität?
Es scheint, als wolle er die rationale Schwelle des hic et nunc überschreiten, um sich von der Irrationalität leiten zu lassen. Sich mit dem arché, dem Grundprinzip, wieder zu vereinigen, ist eine Art geheime Notwendigkeit....

Marco Forni
2016

Die Werke eines jeden Künstlers, so heißt es, reflektieren den Autor selbst.
Es heißt, man erkenne in den Werken die Persönlichkeit eines Künstlers....

Peter Demetz
2019